Unter diesem Motto lud die Direktorin der Grundschule Kirchende Frau Birgit Naujok zu einem Informationsabend am 27.09.2010 ein. Zu Gast waren unsere Bürgermeisterin Frau Dr. Strauß-Köster, die Herren Joachimi und Müller der Stadtverwaltung Herdecke sowie Herr Dr. Boringo und Herr Niederheide vom Schulamt Schwelm.
Gemeinsam standen sie den Eltern Rede und Antwort zum Auslaufen unserer geliebten Grundschule.
Sie versicherten, dass bei den derzeit bestehenden Schülerzahlen – insbesondere der jetzigen Klasse 2 – das Auslaufen in den bestehenden Klassenverbänden garantiert ist.
Es liegt jetzt an den Eltern, dieses Vorgehen zu unterstützen, in dem sie ihre Kinder nicht zu anderen Schulen im Stadtgebiet ummelden. Denn ansonsten bestünde das Risiko, dass die Klasse so klein würde, dass ein Fortbestand des bestehenden Klassenverbandes trotz der Zusage nicht gewährleistet werden könnte.
„Sofern die Eltern zu ihren Klassen stehen, bleiben diese mit ihren Klassenlehrerinnen beste-hen“, wurde von den Amtsträgern verbindlich zugesagt. Dies wäre für das Gemeinwohl der Kinder sowie deren soziale und pädagogische Entwicklung von sehr großer Bedeutung.
Auch um die bestehenden Betreuungsplätze an der Grundschule Kirchende sollten sich die Eltern keinerlei Sorgen machen. Die Stadt wird hier Lösungen finden, so der Beigeordnete Dieter Joachimi.
Falls sich jedoch Eltern dennoch entscheiden sollten, ihr Kind noch während der Auslaufphase auf eine andere Schule im Stadtgebiet umzumelden, sollten diese Eltern unbedingt bedenken, dass nicht sichergestellt ist, an einer der anderen Grundschule einen entsprechenden Betreuungsplatz zu erhalten.
Entgegen der beharrlichen Gerüchte, dass einige Schulen besser oder schlechter sein sollen, wurde von den anwesenden Vertretern der Stadt, der Schule und einiger Eltern deutlich darauf hingewiesen, dass am Ende der Klasse 4 alle Schüler aller Grundschulen den gleichen Bildungsstand aufweisen und somit alle die gleichen Chancen für die weiterführenden Schulen haben.
Insofern wurde ein dringender Appell an die jetzigen Eltern gerichtet, nicht in Panik zu verfallen sondern ihre Grundschule und damit natürlich auch ihre Kinder tatkräftig und mit ganzem Herzen zu unterstützen.
Des weiteren schlug die Bürgermeisterin vor, später noch einen separaten Besprechungstermin mit allen betroffenen Eltern der jetzigen 2. Klasse zu vereinbaren, um gemeinsam eine sozial-verträgliche Lösung für alle Beteiligten im letzten Schuljahr zu finden.
Sollte es tatsächlich zu einem Gebäudewechsel der jetzigen 2. Klasse im 4. Schuljahr im Klassenverband kommen, wurde seitens des Schulverwaltungsamtes „ein kostenloser Bustransfer“ zugesagt, „obwohl die Stadt Herdecke hierzu nicht verpflichtet wäre“, versicherte Herr Müller.
Das Fazit des Abends lautete also: Alles wird gut solange wir an einem Strang ziehen und uns für unsere Kinder engagieren.
Pflegschaft GS Kirchende